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Mini II – Tipps und technische Neuigkeiten

1. Neue Firmwareversion 1.03T1
2. Empfohlene SDHC-Speicherkarte
3. Auf richtigen Sitz des O-Rings in der O-Ring-Rille achten
4. Verlängern der Batterielebensdauer
5. Kompatible SD-Speicherkarten-Marken
6. Bilder sind unscharf, oder Kamera fokussiert nicht richtig.
7. Tipps zur Vermeidung von Rostflecken an Edelstahlteilen
8. Spezifikation der Lese-/Schreibgeschwindigkeit für die Mini II

Die folgenden Informationen wurden von unserer Konstruktionsabteilung und vom technischen Serviceteam zusammengestellt. Sie basieren auf Problemen, die Kunden bei Verwendung der SeaLife Mini II Unterwasserkamera immer gelegentlich begegnen können. Diese Tipps und Neuigkeiten sollen Ihnen helfen, häufige Fehler zu vermeiden und bessere Resultate zu erzielen.

1. Neue Firmwareversion 1.03T1 jetzt verfügbar

Die neue Firmware verbessert nochmals die Farbkorrektur unter Wasser und die Genauigkeit der Batteriestromanzeige (für Alkaline-Batterien, NiMH-Akkus und Energizer Lithium-Batterien). Es besteht keine Notwendigkeit mehr, den „Batterietyp“ einzustellen; daher wurde diese Einstellung aus dem erweiterten Menü entfernt. Sie können die neueste Firmware hier herunterladen.

2. Empfohlene SDHC-Speicherkarte

Ursprünglich wurde in den technischen Daten die Verwendung einer SDHC-Speicherkarte mit bis zu 8 GB empfohlen. Wir haben kürzlich die Kameras SL330 und SL332 mit verschiedenen 16-GB-Speicherkarten getestet, ohne dass dabei irgendwelche Probleme auftraten. Wir haben die technischen Daten entsprechend überarbeitet.

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3. Auf richtigen Sitz des O-Rings in der O-Ring-Rille achten

Der O-Ring der Mini II besteht aus einem weichen Silikonmaterial, das beim Schließen der wasserdichten Tür einen zuverlässigen, wasserdichten Verschluss ermöglicht. Es kann vorkommen, dass sich der O-Ring aus seiner Rille löst oder dem geöffneten wasserdichten Verschluss anhaftet. Überzeugen Sie sich immer davon, dass der O-Ring sauber, unbeschädigt und richtig in der dafür vorgesehenen Rille sitzt, bevor Sie den wasserdichten Verschluss schließen. Ausführliche Informationen zur Prüfung und Pflege des O-Rings der Mini II Sie in der Gebrauchsanleitung zur Mini II auf Seite 42 bis 45.

 O-Ring der Unterwasserkamera SeaLife Mini II - FALSCH Falsch
O-Ring haftet dem wasserdichten Verschluss an. Kamera wird geflutet.
 O-Ring der Unterwasserkamera SeaLife Mini II - FALSCH Falsch
O-Ring sitzt nicht vollständig in der Rille. Eine Ecke hat sich bereits gelöst. Der O-Ring muss vollständig in der Rille sitzen, da die Kamera andernfalls undicht ist.
 O-Ring der Unterwasserkamera SeaLife Mini II - RICHTIG

RICHTIG
O-Ring sitzt vollständig in der Rille. Hierdurch entsteht eine wasserdichte Versiegelung.

 

Beim Einsetzen des O-Rings in die O-Ring-Rille darf der O-Ring nicht verzogen sein.

 

Wichtiger Hinweis: Die Batteriefachabdeckung vor dem Abdichten der Kamera schließen und VERRIEGELN, da die Kamera andernfalls WASSER AUFNIMMT!
Die Batteriefachabdeckung vor dem Schließen des wasserdichten Verschlusses schließen und VERRIEGELN.

 Verschluss der Unterwasserkamera SeaLife Mini II - FALSCH Falsch
Batteriefachabdeckung darf beim Schließen des wasserdichten Verschlusses NICHT geöffnet sein. Dadurch wird die wasserdichte Versiegelung beeinträchtigt, und die Kamera nimmt Wasser auf.
  Richtig
Die Batteriefachabdeckung wird vor dem Schließen des wasserdichten Verschlusses zugeklappt und VERRIEGELT. Die Batteriefachabdeckung zum Verriegeln in Richtung des Einrastmechanismus schieben.

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4. Verlängern der Batterielebensdauer

Die Kamera SeaLife Mini II enthält zwei Energizer Ultimate Lithium AAA-Batterien, aus denen die Kamera ein Maximum an Leistung herausholt. Mit jedem Energizer Ultimate Lithium-Batteriepaar können etwa 500 Bilder aufgenommen werden. Eine sparsamere Lösung ist der wiederaufladbare Energizer NiMH AAA-Akku, mit dem pro Aufladung etwa 300 Bilder aufgenommen werden können. Alkalibatterien sind bereits nach etwa 100 Bildern erschöpft. Die tatsächlichen Ergebnisse sind von den Kameraeinstellungen und von der jeweiligen Verwendung der Kamera abhängig. Stellen Sie die automatische Abschaltung auf 1 Minute ein, und lassen Sie die Kamera bei Nichtverwendung ausgeschaltet, um die Batterien zu schonen.

Wissenswertes zur wiederaufladbaren NiMH-Akkus
Wiederaufladbare NiMH-Akkus halten zwar länger als Alkalibatterien, verlieren aber pro Tag etwa 10% ihrer noch verfügbaren Leistung. Verwenden Sie vor einem Tauchgang mit Ihrer SeaLife Kamera stets frisch aufgeladene NiMH-Akkus. Halten Sie immer auch einige frisch aufgeladene Batterien als Reserve bereit.

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5. Kompatible SD-Speicherkarten-Marken

SeaLife Kameras funktionieren mit jeder beliebigen SD-Speicherkarten-Marke. SeaLife hat ausgiebige Tests mit SD/SDHC-Speicherkarten verschiedener Marken und Kapazitäten durchgeführt, z. B. von Marken wie SanDisk, Panasonic, Toshiba, Delkin, Lexar, Kingston, PNY, Kodak, Polaroid, Kingmax und Eye-Fi (Wifi-Karte). In sehr seltenen Fällen treten dabei Kompatibilitätsprobleme mit Speicherkarten bestimmter Marken, Kapazitäten, Klassen oder Modelle auf.

Wenn Probleme mit der Leistung einer bestimmten SD/SDHC-Karte auftreten, liegt das Problem mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Speicherkarte. Überprüfen Sie Folgendes:

a) Überzeugen Sie sich davon, dass die Karte nicht gesperrt ist.

Nicht gesperrte SpeicherkarteGesperrte Speicherkarte

b) Stellen Sie sicher, dass die Kontakte an der Karte sauber sind und die Karte nicht beschädigt ist.

Kontakte der Speicherkarte

Sollte die Speicherkarte noch immer nicht mit Ihrer SeaLife Kamera zusammenarbeiten, nutzen Sie den Online-Support auf der Website des Kartenherstellers oder tauschen Sie die Speicherkarte beim Händler gegen ein Exemplar einer anderen Marke oder Kapazität aus.

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6. Bilder sind unscharf, oder Kamera fokussiert nicht richtig.

Das Fixfokus-Objektiv der Mini II hat einen effektiven Fokussierbereich von 60 cm bis unendlich. Stellen Sie sicher, dass der Fokusschalter richtig eingestellt ist. Es gibt zwei Optionen: „Normal“ und „Makro“:

NORMAL - Drehen Sie den Fokusschalter nach unten, um den Fokus „Normal“ einzustellen. In der linken oberen Ecke des LCD-Displays erscheint ein Bergsymbol. Die Aufnahmedistanz für den Fokus „Normal“ beträgt 1,3 m bis unendlich.

MAKRO - Drehen Sie den Fokusschalter nach oben, um den Fokus „Makro“ (Nahaufnahme) einzustellen. In der linken oberen Ecke des LCD-Displays erscheint ein Blumensymbol. Die Aufnahmedistanz für den Fokus „Makro“ beträgt 60 cm bis 1,3 m.

Fokusschalter der Unterwasserkamera SeaLife Mini II

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7. Tipps zur Vermeidung von Rostflecken an Edelstahlteilen

Die Hardwarekomponenten der Mini II bestehen aus Edelstahl in Schiffsbauqualität, der sich ideal zur Verwendung im Salzwasser und in maritimer Umgebung eignet. Bei mangelnder Pflege können an der Oberfläche Rostflecken auftreten. Denken Sie daran, das Unterwassergehäuse nach jedem Tauchgang mit Süßwasser abzuspülen. Am besten wird dazu die abgedichtete Kamera mindestens 5 Minuten lang in Süßwasser eingelegt. Drücken Sie die Tasten der Reihe nach durch und drehen Sie mehrmals am Fokusschalter, während die Kamera im Wasser liegt, um etwaige Salzablagerungen unter den Tasten und dem Schalter zu beseitigen. Lassen Sie die Kamera trocknen, bevor Sie die verstauen. Halten Sie alle Metalloberflächen sauber. Sollten sich Rostflecken zeigen, beseitigen Sie diese mit einer weichen Bürste (z. B. mit einer Zahnbürste) oder mit einem sauberen, feuchten Tuch. Eine gute Informationsquelle zu Edelstahl finden Sie unter http://www.ssina.com/knowledgebase.

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8. Spezifikation der Lese-/Schreibgeschwindigkeit für die Mini II

Die Kamera Mini II kann Daten mit einer Geschwindigkeit von 1,5 MB/s (Megabyte pro Sekunde) bzw. 12 MBit/s (Megabit pro Sekunde) auf eine SD- oder SDHC-Speicherkarte übertragen. Zur Optimierung der Bildfolgezeit der Kamera empfehlen wir die Verwendung einer Speicherkarte, deren Übertragungsgeschwindigkeit mindestens „Klasse 2“ erreicht (bezogen auf eine Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 2 MB/s). Bitte erfragen Sie beim Hersteller der Speicherkarte die Spezifikationen für die Lese-/Schreibgeschwindigkeit der Karte.

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